Alex Woods ist zehn Jahre alt, und er weiß, dass er nicht den konventionellsten Start ins Leben hatte. Er weiß auch, dass man sich mit einer hellseherisch begabten Mutter bei den Mitschülern nicht beliebt macht. Und Alex weiß, dass die unwahrscheinlichsten Ereignisse eintreten können. Er wurde von einem Meteoriten am Kopf getroffen, lag mehrere Wochen im Koma und als Folge des Unfalls hat er dann und wann epileptische Anfälle. Irgendwann lernt er den Vietnamveteranen Mr. Peterson kennen, sie schätzen einander und eine Freundschaft entwickelt sich. Leider wird bei Mr. Peterson eine unheilbare Krankheit diagnostiziert, und er beschließt zu sterben. Es dauert eine Weile, bis Alex versteht, dass wahre Freundschaft bedeutet, die Entscheidung seines Freundes zu akzeptieren und ihn zu unterstützen.

Der Roman beginnt, als Alex 17 Jahre alt ist und aus der Schweiz zurückkommt, wohin er mit Mr. Peterson gereist ist, um ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Die Geschichte wird rückblickend erzählt.

Ein wunderschönes Buch, philosophisch und lebensklug, lustig und traurig, Leben und Tod.

Limes Verlag, € 19,99

Reiner Gandt